Notenpunkte umrechnen: Tabelle für Noten und Punkte 15 bis 0
Notenpunkte umrechnen leicht gemacht: vollständige Tabelle von 15 bis 0 Punkten, Noten mit Tendenz, Dezimalnoten, Durchschnitt und was unterpunktet bedeutet.

Sobald die Oberstufe beginnt, stehen auf einmal Zahlen wie 11, 9 oder 4 unter den Klausuren statt der gewohnten Noten. Notenpunkte umrechnen ist dann die erste Frage, die sich fast alle stellen: Welche Note steckt hinter 13 Punkten, und wie viele Punkte sind eigentlich eine glatte 2? Die gute Nachricht: Die Zuordnung zwischen Note und Punkten ist in Deutschland einheitlich geregelt und lässt sich in beide Richtungen exakt ablesen. Dieser Artikel liefert die vollständige Tabelle, erklärt die Tendenzen wie 1+ oder 2-, zeigt, was unterpunktet bedeutet, und rechnet den Durchschnitt einmal vollständig durch.
Kurzantwort
- In der gymnasialen Oberstufe wird jede Leistung in Notenpunkten von 15 bis 0 ausgedrückt. 15 Punkte sind die beste, 0 Punkte die schlechteste Bewertung.
- Jede der Noten 1 bis 5 besteht aus drei Punktwerten, die den Tendenzen plus, glatt und minus entsprechen. Note 1 sind 15, 14 oder 13 Punkte, Note 2 sind 12, 11 oder 10 Punkte, Note 3 sind 9, 8 oder 7 Punkte, Note 4 sind 6, 5 oder 4 Punkte, Note 5 sind 3, 2 oder 1 Punkte. Note 6 ist ausschließlich 0 Punkte.
- Der Schlüssel steht so in der Vereinbarung der Kultusministerkonferenz zur gymnasialen Oberstufe und gilt deshalb in allen Bundesländern gleich.
- Ab 5 Punkten gilt eine Leistung als ausreichend im Sinne der Bestehensregeln. Alles darunter, also 4 bis 0 Punkte, wird üblicherweise als Unterkurs oder Defizit gezählt, auch wenn 4 Punkte formal noch der Note 4 entsprechen.
- Durchschnitte bildest du immer aus den Punkten, nie aus den umgerechneten Noten. Der Mittelwert der Punkte lässt sich am Ende mit einer festen Formel in eine Dezimalnote übersetzen.
Die vollständige Tabelle: Punkte zu Note
Diese Tabelle liest du in beide Richtungen. Von links nach rechts beantwortet sie die Frage, welche Note hinter einer Punktzahl steckt. Von rechts nach links beantwortet sie die Frage, wie viele Punkte eine bestimmte Note mit Tendenz wert ist. Die Spalte mit der Dezimalnote ist der rechnerische Wert, der entsteht, wenn du eine Punktzahl in das übliche Notenformat mit Komma überträgst.
| Notenpunkte | Note mit Tendenz | Notenstufe | Dezimalnote (gerundet) |
|---|---|---|---|
| 15 | 1+ | sehr gut | 0,7 (im Zeugnis als 1,0 ausgewiesen) |
| 14 | 1 | sehr gut | 1,0 |
| 13 | 1- | sehr gut | 1,3 |
| 12 | 2+ | gut | 1,7 |
| 11 | 2 | gut | 2,0 |
| 10 | 2- | gut | 2,3 |
| 9 | 3+ | befriedigend | 2,7 |
| 8 | 3 | befriedigend | 3,0 |
| 7 | 3- | befriedigend | 3,3 |
| 6 | 4+ | ausreichend | 3,7 |
| 5 | 4 | ausreichend | 4,0 |
| 4 | 4- | ausreichend | 4,3 |
| 3 | 5+ | mangelhaft | 4,7 |
| 2 | 5 | mangelhaft | 5,0 |
| 1 | 5- | mangelhaft | 5,3 |
| 0 | 6 | ungenügend | 5,7 bis 6,0 |
Zwei Details fallen dabei oft unter den Tisch. Erstens gibt es bei der Note 6 keine Tendenz: Sie entspricht immer genau 0 Punkten, während alle anderen Noten drei Punktwerte umfassen. Zweitens ist 15 Punkte rechnerisch besser als eine 1,0. Da die Abiturdurchschnittsnote bei 1,0 endet, wird dieser Vorsprung im Zeugnis nicht sichtbar, in der Gesamtpunktzahl aber sehr wohl.
Warum die Oberstufe mit Punkten statt mit Noten rechnet
Formal werden die Leistungen in der Oberstufe weiterhin mit den herkömmlichen Noten 1 bis 6 bewertet. Für die Gesamtqualifikation, also für das, was am Ende im Abiturzeugnis steht, werden diese Noten aber in ein Punktsystem übersetzt. Der Grund ist Rechenbarkeit: Aus 16 Punktwerten lässt sich ein Durchschnitt sauber bilden, aus einer Skala mit Pluszeichen und Minuszeichen nicht.
Dazu kommt die Feinauflösung. Wer im alten System zweimal eine 2 bekam, konnte einmal knapp und einmal deutlich in dieser Note liegen. Im Punktsystem sind das 10 und 12 Punkte, und dieser Unterschied wirkt sich direkt auf das Endergebnis aus. Über vier Halbjahre und rund 36 eingebrachte Ergebnisse summieren sich solche Zwei-Punkte-Unterschiede zu mehreren Zehntel in der Abiturnote.
Der dritte Grund ist die Vergleichbarkeit zwischen den Ländern. Weil der Umrechnungsschlüssel bundesweit identisch ist, bedeutet 12 Punkte in Kiel dasselbe wie 12 Punkte in Passau. Unterschiedlich ist nicht die Skala, sondern das, was drumherum geregelt wird: wie viele Halbjahresergebnisse eingebracht werden, welche Fächer verpflichtend sind und wie Klausuren im laufenden Unterricht in Punkte übersetzt werden.
Von der Note zu den Punkten: die Rückrichtung
Wenn dir eine Lehrkraft eine Note mündlich nennt, brauchst du die Umrechnung andersherum. Die Systematik ist immer dieselbe: Die glatte Note liegt in der Mitte, die Tendenz nach oben gibt einen Punkt mehr, die Tendenz nach unten einen Punkt weniger.
| Note | Tendenz plus | glatte Note | Tendenz minus |
|---|---|---|---|
| 1 | 15 Punkte | 14 Punkte | 13 Punkte |
| 2 | 12 Punkte | 11 Punkte | 10 Punkte |
| 3 | 9 Punkte | 8 Punkte | 7 Punkte |
| 4 | 6 Punkte | 5 Punkte | 4 Punkte |
| 5 | 3 Punkte | 2 Punkte | 1 Punkt |
| 6 | keine Tendenz vorgesehen | 0 Punkte | keine Tendenz vorgesehen |
Eine zweite Umrechnung begegnet dir bei Klausuren: von Prozent zu Punkten. Für die schriftliche Abiturprüfung in den Fächern mit bundesweiten Bildungsstandards, also unter anderem Deutsch, Mathematik, fortgeführte Fremdsprachen sowie Biologie, Chemie und Physik, hat die Kultusministerkonferenz ein festes Bewertungsraster vereinbart. Es beginnt bei 95 Prozent der Bewertungseinheiten für 15 Punkte, verlangt 50 Prozent für 6 Punkte, 45 Prozent für 5 Punkte und 20 Prozent für 1 Punkt. Zwischen 15 und 5 Punkten liegen die Stufen jeweils 5 Prozentpunkte auseinander.
Was unterpunktet bedeutet
Unterpunktet, unterbelegt oder Unterkurs: Damit ist immer dasselbe gemeint, nämlich ein Halbjahresergebnis unter 5 Punkten. In vielen Schulen heißt das auch schlicht Defizit. Die Schwelle liegt bewusst bei 5 und nicht bei 4, obwohl 4 Punkte formal noch zur Note 4 gehören. Wer 4 Punkte hat, hat also eine ausreichende Note und trotzdem ein Defizit.
Diese Defizite sind begrenzt. Nach der bundesweiten Vereinbarung darf unter den eingebrachten Halbjahresergebnissen höchstens ein Fünftel mit weniger als 5 Punkten bewertet sein, und kein eingebrachtes Ergebnis darf bei 0 Punkten liegen. Zusätzlich müssen in diesem Block mindestens 200 Punkte erreicht werden oder erreichbar sein. Wie viele Defizite das konkret sind, hängt davon ab, wie viele Ergebnisse dein Land einbringen lässt: Bei 36 eingebrachten Halbjahresergebnissen sind es rechnerisch gut sieben.
Halbjahresnoten und Durchschnitt aus Punkten berechnen
Innerhalb eines Halbjahres entsteht aus den einzelnen Leistungen eine Halbjahresnote, die wieder als Punktzahl zwischen 15 und 0 ausgedrückt wird. Wie schriftliche und mündliche Anteile dabei gewichtet werden, legen die Länder fest. In Bayern etwa werden in den meisten Ausbildungsabschnitten die Schulaufgabe und der Durchschnitt der kleinen Leistungsnachweise im Verhältnis 1 zu 1 gewichtet. Für einen groben eigenen Überblick genügt der Mittelwert deiner Punktzahlen mit der jeweiligen Gewichtung.
Ein Beispiel: Du hast in einem Fach eine Klausur mit 12 Punkten geschrieben und im mündlichen Bereich 8 Punkte. Bei gleicher Gewichtung landest du bei 10 Punkten, also einer 2-. Wäre die Klausur doppelt gewichtet, käme heraus: 12 plus 12 plus 8 geteilt durch 3, also rund 10,7 Punkte und damit gerundet 11 Punkte, eine glatte 2.
Für den Gesamtdurchschnitt aus vielen Halbjahren wird es interessanter. Die Ergebnisse der Qualifikationsphase bilden Block I mit maximal 600 Punkten, die Abiturprüfung bildet Block II mit maximal 300 Punkten. Zusammen sind höchstens 900 Punkte erreichbar, mindestens 300 sind nötig. Weil nicht überall gleich viele Halbjahresergebnisse eingebracht werden, wird Block I auf den Faktor 40 normiert.
Block I aus den Halbjahresergebnissen
E1 = (P / S) x 40
P ist die Summe aller Punkte aus den eingebrachten Halbjahresergebnissen, S ist die Anzahl dieser Ergebnisse. Doppelt gewichtete Fächer zählen bei P und bei S jeweils doppelt. Das Ergebnis wird auf eine ganze Zahl gerundet, ab der Dezimalstelle 5 wird aufgerundet.
Abiturdurchschnittsnote aus der Gesamtpunktzahl
N = 17/3 − E/180
E ist die Gesamtpunktzahl aus Block I und Block II. Das Ergebnis wird auf eine Nachkommastelle gebracht. 900 Punkte ergeben 1,0, genau 300 Punkte ergeben 4,0.
Durchgerechnet sieht das so aus. Angenommen, du bringst 36 Halbjahresergebnisse ein und kommst dabei auf 380 Punkte. Dann ist Block I gleich 380 geteilt durch 36, also rund 10,56, multipliziert mit 40. Das ergibt 422,2 und gerundet 422 Punkte. In der Abiturprüfung erreichst du in vier Prüfungsfächern 11, 9, 12 und 8 Punkte, zusammen 40 Punkte. Bei vier Prüfungsfächern zählt jedes Ergebnis fünffach, also 40 mal 5 gleich 200 Punkte für Block II. Deine Gesamtpunktzahl ist 622. Eingesetzt in die Formel: 17 geteilt durch 3 sind rund 5,667, minus 622 geteilt durch 180, also minus 3,456. Das ergibt 2,21 und damit die Abiturdurchschnittsnote 2,2.
Für Zwischenstände im laufenden Halbjahr reicht oft die einfache Variante: Punkte mitteln und den Mittelwert in eine Dezimalnote übersetzen. Ein Schnitt von 10 Punkten entspricht 2,3, ein Schnitt von 11 Punkten entspricht 2,0. Genau solche Soll-Ist-Vergleiche und Was-wäre-wenn-Rechnungen lassen sich mit AbiPilot als Szenario durchspielen, ohne dass du die Formeln jedes Mal von Hand ansetzt.
Häufige Fehler beim Mitteln von Punkten
- Erst in Noten umrechnen, dann runden, dann mitteln. Wer 13 Punkte als 1,3 und 8 Punkte als 3,0 notiert und daraus den Schnitt bildet, rechnet mit zweimal gerundeten Werten. Mittelst du stattdessen die Punkte (13 und 8 ergeben 10,5), landest du beim exakten Wert 2,17.
- Die Zwischenstufen vergessen. Zwischen zwei Punktwerten gibt es nichts: 10,5 Punkte kann eine Rechnung ergeben, ein Halbjahresergebnis dagegen ist immer eine ganze Zahl von 15 bis 0.
- 4 Punkte für unbedenklich halten. 4 Punkte sind zwar noch die Note 4-, zählen aber als Unterkurs beziehungsweise Defizit. Wer viele Fächer bei 4 Punkten parkt, gerät an die Defizitgrenze, obwohl alle Noten formal ausreichend sind.
- Die doppelte Gewichtung übersehen. Halbjahresergebnisse aus bis zu zwei Fächern auf erhöhtem Anforderungsniveau können doppelt gewichtet werden. Dann zählen sie sowohl in der Punktsumme als auch in der Anzahl der Ergebnisse doppelt, sonst verzerrt sich der Schnitt.
- Block I als reine Summe behandeln. Ohne den Faktor 40 wirkt eine Punktsumme von 380 wie ein katastrophales Ergebnis, obwohl daraus 422 von 600 möglichen Punkten werden.
- Alle Halbjahresergebnisse einrechnen. In die Gesamtqualifikation gehen nur die eingebrachten Ergebnisse ein, je nach Land zwischen 32 und 40 Stück. Kurse, die du belegt, aber nicht eingebracht hast, verändern den Abischnitt nicht.
- Die Abiturprüfung mit den Halbjahren verrechnen. Block I und Block II werden getrennt berechnet und stehen im Verhältnis 2 zu 1. Ein schwaches Halbjahr lässt sich nicht eins zu eins durch eine starke Prüfung ausgleichen.
So gehst du konkret vor
- Trage alle bisherigen Halbjahresergebnisse als Punktzahlen in eine Liste ein, nicht als Noten. Nur so bleibt die Rechnung sauber.
- Schlage in der Oberstufenverordnung deines Landes nach, wie viele Halbjahresergebnisse dein Jahrgang einbringen muss und welche Fächer verpflichtend dabei sind.
- Markiere jedes Ergebnis unter 5 Punkten und zähle sie. Vergleiche die Zahl mit der zulässigen Höchstzahl an Defiziten für deine Einbringungsmenge.
- Berechne deinen aktuellen Zwischenstand für Block I mit der Formel Punktsumme geteilt durch Anzahl mal 40 und notiere das Ergebnis mit Datum.
- Rechne zwei Szenarien durch: einmal mit deinem bisherigen Punkteschnitt in allen noch offenen Halbjahren, einmal mit zwei Punkten mehr. Der Abstand zeigt dir, was realistisch erreichbar ist.
- Prüfe, in welchen Fächern zwei zusätzliche Punkte am leichtesten zu holen sind. Ein Sprung von 8 auf 10 Punkten in einem stabilen Fach bringt oft mehr als ein verzweifelter Angriff auf ein Problemfach.
- Lass dir deinen Zwischenstand einmal pro Halbjahr von der Oberstufenkoordination bestätigen. Nur dort siehst du verbindlich, ob deine Einbringung formal aufgeht.
Quellen
- Kultusministerkonferenz: Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe und der Abiturprüfung
Primärquelle für den Umrechnungsschlüssel Note zu Punkten (Ziffer 9.2), das Bewertungsraster in Prozent (Anlage 1), die Berechnung der Gesamtqualifikation (Anlage 3) und die Tabelle der Abiturdurchschnittsnote (Anlage 4).
- Deutscher Bildungsserver: Vereinbarung zur Gestaltung der gymnasialen Oberstufe
Einordnung des KMK-Beschlusses und Hinweise auf die jeweils aktuelle Fassung der Vereinbarung.
- Eurydice (Europäische Kommission): Leistungsbeurteilung in der Sekundarstufe II
Offizielle Beschreibung des deutschen Bewertungssystems inklusive des Punktschlüssels und der Mindestanforderung von 300 von 900 Punkten.
- Gymnasiale Oberstufe in Bayern: Halbjahresleistungen
Beispiel für die landesspezifische Ausgestaltung: Bildung der Halbjahresleistung bis 15 Punkte und Folgen von 0 Punkten.
- Schulministerium Nordrhein-Westfalen: Häufig gestellte Fragen zur gymnasialen Oberstufe
Landesbehördliche Auskunft zu Aufbau, Kursbelegung und Voraussetzungen in der Oberstufe, mit Verweis auf die APO-GOSt.
Häufige Fragen
Wie viele Punkte sind eine 1?
Eine glatte 1 entspricht 14 Notenpunkten. Mit Tendenz nach oben, also 1+, sind es 15 Punkte, mit Tendenz nach unten, also 1-, sind es 13 Punkte. Die Note 1 deckt damit den Bereich von 13 bis 15 Punkten ab.
Welche Note sind 10 Punkte?
10 Punkte entsprechen der Note 2-, also einem guten Ergebnis am unteren Rand der Zwei. Als Dezimalnote gerechnet sind das 2,3. In der Gesamtqualifikation zählt der Punktwert, nicht die Note.
Ab wann gilt eine Leistung als unterpunktet?
Ein Halbjahresergebnis unter 5 Punkten gilt als unterpunktet und wird als Unterkurs oder Defizit gezählt. Das betrifft auch 4 Punkte, obwohl das formal noch die Note 4- ist. Unter den eingebrachten Ergebnissen darf höchstens ein Fünftel unter 5 Punkten liegen, und kein eingebrachtes Ergebnis darf 0 Punkte haben.
Ist die Notenpunkte-Tabelle in allen Bundesländern gleich?
Ja, die Zuordnung von Note zu Punkten ist über die Vereinbarung der Kultusministerkonferenz bundesweit einheitlich festgelegt. Unterschiedlich sind dagegen die Regeln drumherum, etwa die Zahl der einzubringenden Halbjahresergebnisse, die zulässigen Defizite und die Notenschlüssel für Klausuren im laufenden Unterricht. Diese Details stehen in der Verordnung deines Landes.
Wie rechne ich Notenpunkte in eine Dezimalnote um?
Ziehe die Punktzahl von 17 ab und teile das Ergebnis durch 3. Aus 11 Punkten werden so 2,0, aus 8 Punkten 3,0 und aus 5 Punkten 4,0. Der Wert für 15 Punkte läge rechnerisch bei 0,7, im Zeugnis endet die Skala jedoch bei 1,0.
Darf ich meinen Schnitt einfach aus den umgerechneten Noten bilden?
Besser nicht. Sobald du Punkte in gerundete Noten wie 1,3 oder 2,7 übersetzt und erst danach mittelst, rechnest du mit gerundeten Werten weiter und verlierst Genauigkeit. Bilde den Mittelwert immer aus den Punktzahlen und übersetze erst das Endergebnis in eine Note.
Wie viele Punkte brauche ich fürs Bestehen des Abiturs?
In der Gesamtqualifikation aus Block I und Block II sind höchstens 900 Punkte erreichbar, mindestens 300 Punkte sind nötig. Das entspricht der Durchschnittsnote 4,0. Zusätzlich gelten Mindestbedingungen für beide Blöcke einzeln, die deine Landesverordnung im Detail regelt.