Zurück zum Blog
25. Juli 20269 Min. Lesezeit

Abiturprüfungsfächer wählen: Pflichten und Kombinationen

Abiturprüfungsfächer wählen: welche vier oder fünf Fächer nötig sind, welche Bindungen an Deutsch, Mathematik und Fremdsprache gelten und welche Kombinationen zulässig sind.

Schüler füllt an einem Schreibtisch in der Schulbibliothek ein Wahlformular für Prüfungsfächer aus (mit KI erzeugtes Bild)
Titelbild mit KI erzeugt

Abiturprüfungsfächer wählen heißt: Du legst fest, in welchen vier oder fünf Fächern am Ende der Qualifikationsphase tatsächlich geprüft wird, und das ist etwas anderes als deine Kurswahl insgesamt. Der bundesweite Rahmen bindet diese Wahl an feste Vorgaben zu Deutsch, Mathematik, Fremdsprache und den drei Aufgabenfeldern, und jedes Bundesland setzt diese Vorgaben in ein eigenes Modell um. Wer die Bindungen kennt, bevor der Wahlzettel ausgefüllt wird, spart sich Korrekturen im Nachhinein.

Kurzantwort: So funktioniert die Wahl der Prüfungsfächer

  • Die Abiturprüfung umfasst nach dem bundesweiten Rahmen vier oder fünf Prüfungsfächer, darunter mindestens drei schriftliche und mindestens ein mündliches Fach. Welche Zahl für dich gilt, bestimmt dein Bundesland.
  • Unter den Prüfungsfächern müssen mindestens zwei der Fächer Deutsch, Mathematik oder eine Fremdsprache sein, dazu mindestens zwei Fächer auf erhöhtem Anforderungsniveau.
  • Jedes der drei Aufgabenfelder, sprachlich-literarisch-künstlerisch, gesellschaftswissenschaftlich und mathematisch-naturwissenschaftlich-technisch, muss unter deinen Prüfungsfächern mit mindestens einem Fach vertreten sein.
  • Ein Fach kann nur Prüfungsfach werden, wenn es in der Einführungsphase belegt war und ein genehmigter Lehrplan dafür existiert. Nachträglich einsteigen funktioniert in der Regel nicht.
  • Wie deine Leistungskurse und Grundkurse konkret zu den Prüfungsfächern werden, unterscheidet sich deutlich zwischen den Ländern: In Nordrhein-Westfalen sind es automatisch vier Fächer, in Bayern und Hessen fünf Prüfungskomponenten mit unterschiedlicher Aufteilung.
  • Verbindlich ist immer die für deinen Abiturjahrgang gültige Verordnung deines Landes. Deine Oberstufenkoordination bestätigt dir, welche Kombination bei dir zulässig ist.

Die Grundlage: drei Aufgabenfelder und ein Pflichtbereich

Bevor du über Prüfungsfächer nachdenkst, lohnt ein Blick auf die Struktur dahinter. Die Kultusministerkonferenz ordnet alle Fächer der gymnasialen Oberstufe drei Aufgabenfeldern zu: dem sprachlich-literarisch-künstlerischen Aufgabenfeld mit Deutsch, Fremdsprachen, Kunst und Musik, dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld mit Fächern wie Geschichte, Politik oder Geografie, und dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld mit Mathematik, den Naturwissenschaften und Informatik. Sport steht außerhalb dieser Zuordnung, Religionslehre richtet sich nach den Bestimmungen der Länder.

Aus dieser Struktur folgt die wichtigste Regel für die Prüfungsfächerwahl: Jedes Aufgabenfeld muss unter deinen Prüfungsfächern vertreten sein. Das schließt automatisch bestimmte Kombinationen aus, etwa zwei Naturwissenschaften und keine Fremdsprache, selbst wenn du beide Naturwissenschaften bis zuletzt belegt hast.

Vier oder fünf Prüfungsfächer: die Modelle im Überblick

Nach dem bundesweiten Rahmen umfasst die Abiturprüfung vier oder fünf Prüfungsfächer, verpflichtend sind dabei mindestens drei schriftliche Prüfungsfächer und mindestens ein mündliches Prüfungsfach. Welche der beiden Zahlen gilt und wie die Fächer im Detail bestimmt werden, entscheidet dein Bundesland. Drei Beispiele zeigen, wie unterschiedlich das in der Praxis aussieht.

LandModellWie die Prüfungsfächer bestimmt werden
Nordrhein-Westfalenvier PrüfungsfächerErstes und zweites Abiturfach sind die beiden zu Beginn der Qualifikationsphase festgelegten Leistungskurse. Als drittes und viertes Abiturfach werden zu Beginn des zweiten Jahres der Qualifikationsphase zwei Grundkursfächer bestimmt. Das vierte Fach wird ausschließlich mündlich geprüft, die ersten drei schriftlich und gegebenenfalls zusätzlich mündlich.
Bayernfünf PrüfungsfächerDie Abiturprüfung wird grundsätzlich in drei Fächern schriftlich und in zwei Fächern mündlich als Kolloquium durchgeführt. Deutsch und Mathematik sind im Regelfall gesetzt, eine Substitution ist nur unter zusätzlichen Auflagen möglich.
Hessenfünf PrüfungskomponentenDie beiden Leistungskurse und ein drittes schriftliches Fach werden zentral geprüft. Das vierte Fach wird mündlich und dezentral geprüft. Die fünfte Prüfungskomponente ist wählbar zwischen einer mündlichen Prüfung, einer Präsentationsprüfung und einer besonderen Lernleistung.

Der Unterschied zwischen vier und fünf Prüfungsfächern ist mehr als eine reine Kopfzahl. Er bestimmt auch, wie stark ein einzelnes Prüfungsergebnis dein Gesamtergebnis in Block II bewegt, dazu später ein Rechenbeispiel.

Die Pflichtbindungen im Detail

Unabhängig davon, ob dein Land vier oder fünf Prüfungsfächer vorsieht, gelten nach der KMK-Vereinbarung drei Bindungen gleichzeitig. Sie greifen ineinander, weshalb eine Kombination erst dann zulässig ist, wenn alle drei gleichzeitig erfüllt sind.

  • Mindestens zwei Fächer mit erhöhtem Anforderungsniveau müssen unter den Prüfungsfächern sein. In den meisten Ländern sind das deine Leistungskurse, die automatisch zu Prüfungsfächern werden.
  • Mindestens zwei der Fächer Deutsch, Mathematik oder eine Fremdsprache müssen unter den Prüfungsfächern sein. Das schließt aus, beide Fächer gleichzeitig abzuwählen.
  • Mindestens ein Fach aus jedem der drei Aufgabenfelder muss unter den Prüfungsfächern sein. Nach Entscheidung der Länder kann Religionslehre dabei das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld vertreten.
  • Ein Fach kann nur als Prüfungsfach angeboten werden, wenn dafür ein genehmigter Lehrplan oder einheitliche Prüfungsanforderungen vorliegen und es in der Einführungsphase mindestens ein Halbjahr lang belegt wurde.
  • Für die schriftliche Abiturprüfung gilt zusätzlich: Mindestens zwei Fächer mit erhöhtem Niveau sind Pflicht, darunter mindestens eines der Fächer Deutsch, Fremdsprache, Mathematik oder eine Naturwissenschaft.

Praktisch bedeutet das für die meisten Schülerinnen und Schüler: Die beiden Leistungskurse decken die erste Bindung automatisch ab. Bleibt eine der Kernfächer Deutsch, Mathematik oder Fremdsprache dabei unberücksichtigt, muss sie über ein weiteres Prüfungsfach nachgezogen werden. Und selbst wenn beide Leistungskurse aus demselben Aufgabenfeld stammen, etwa zwei Naturwissenschaften, müssen die übrigen Aufgabenfelder trotzdem über die restlichen Prüfungsfächer abgedeckt sein.

Schriftlich oder mündlich: was das für deinen Prüfungsplan bedeutet

Ein mündliches Prüfungsfach ist im Sinn des bundesweiten Rahmens ein Fach, das nicht schon schriftlich geprüft wurde. Für dich heißt das: Die Aufteilung zwischen schriftlich und mündlich ist keine freie Wahl im luftleeren Raum, sondern folgt aus der Reihenfolge, in der deine Fächer als Prüfungsfach eins bis vier oder fünf festgelegt werden. In Nordrhein-Westfalen etwa steht von vornherein fest, dass das vierte Abiturfach mündlich geprüft wird, während die ersten drei schriftlich und bei Bedarf zusätzlich mündlich geprüft werden.

Rechenbeispiel: vier oder fünf Prüfungsfächer im Vergleich

Block II der Gesamtqualifikation entsteht allein aus den Prüfungsergebnissen, gleichgewichtet über alle Prüfungsfächer. Der Faktor hängt nur von der Anzahl der Fächer ab.

Block II je nach Anzahl der Prüfungsfächer

E II = 5 x (PF1 + PF2 + PF3 + PF4) bei vier Fächern, E II = 4 x (PF1 + ... + PF5) bei fünf Fächern

PF steht für die Punktzahl je Prüfungsfach in einfacher Wertung. In beiden Modellen sind höchstens 300 Punkte erreichbar, weil vier Fächer fünffach und fünf Fächer vierfach gewertet werden.

Ein Vergleich zeigt, wie unterschiedlich sich ein schwaches Ergebnis auswirkt. Nimm einen Prüfling mit den Fachergebnissen 11, 10, 9 und 6 Punkten in einem Vier-Fach-Modell. Die Summe ist 36 Punkte, fünffach gewertet ergibt das 180 Punkte in Block II. Kommt in einem Fünf-Fach-Modell ein fünftes Fach mit 10 Punkten hinzu, steigt die Summe auf 46 Punkte, vierfach gewertet sind das 184 Punkte. Das schwache Ergebnis mit 6 Punkten wiegt im Fünf-Fach-Modell also etwas weniger stark, weil es nur noch ein Fünftel statt ein Viertel der Summe ausmacht und zugleich mit einem niedrigeren Faktor multipliziert wird.

Beispielkombinationen und woran sie scheitern

Die folgende Tabelle zeigt typische Kombinationswünsche und die Bindung, an der sie in vielen Ländern hängen bleiben oder die zusätzlich zu erfüllen ist. Sie ersetzt nicht die Prüfung durch deine Schule, zeigt aber, worauf es ankommt.

WunschkombinationMögliches ProblemWorauf zu achten ist
Zwei Naturwissenschaften als Leistungskurse, keine Fremdsprache als PrüfungsfachDie Bindung an mindestens zwei der Fächer Deutsch, Mathematik oder Fremdsprache ist verletzt, wenn nur eines davon unter den Prüfungsfächern istEin zweites Kernfach muss als weiteres Prüfungsfach ergänzt werden, meist Mathematik oder Deutsch als Grundkurs
Zwei Leistungskurse aus dem sprachlich-literarisch-künstlerischen AufgabenfeldDas mathematisch-naturwissenschaftlich-technische oder das gesellschaftswissenschaftliche Aufgabenfeld fehlt unter den PrüfungsfächernEin Fach aus dem fehlenden Aufgabenfeld muss als weiteres Prüfungsfach gewählt werden
Kunst als schriftliches PrüfungsfachDie Prüfung läuft nicht als klassische Klausur, sondern häufig als besondere Fachprüfung mit praktischem und schriftlichem AnteilFrühzeitig bei der Fachlehrkraft nach dem genauen Prüfungsformat fragen
Ein erst in der Qualifikationsphase neu begonnenes Fach als PrüfungsfachOhne Beleg in der Einführungsphase und ohne genehmigten Lehrplan ist das Fach in der Regel nicht prüfungsfähigPrüfungsfächer nur aus durchgehend belegten und dafür zugelassenen Fächern wählen
Fünfte Prüfungskomponente in letzter Minute festlegenFormate wie Präsentationsprüfung oder besondere Lernleistung brauchen Vorbereitungszeit, die dann fehltFormat frühzeitig festlegen und mit der zuständigen Fachlehrkraft Vorlauf und Fristen klären

Häufige Fehler bei der Wahl der Prüfungsfächer

  • Die Aufgabenfeld-Abdeckung erst nach der Leistungskurswahl prüfen, statt sie von Anfang an mitzudenken. Dann bleibt für das dritte oder vierte Prüfungsfach kaum noch Auswahl.
  • Annehmen, ein Fach sei automatisch prüfungsfähig, weil es beliebt ist oder gut unterrichtet wird. Entscheidend sind ein genehmigter Lehrplan und die durchgehende Belegung seit der Einführungsphase.
  • Bei Substitutionsregeln wie in Bayern die Folgepflichten übersehen. Wird Deutsch oder Mathematik ersetzt, entstehen meist zusätzliche verpflichtende schriftliche Prüfungen in anderen Fächern.
  • Das Prüfungsformat eines Fachs mit Sonderregelung, etwa Kunst, Musik oder Sport, erst kurz vor der Anmeldung erfragen, statt frühzeitig mit der Fachlehrkraft zu klären, wie die Prüfung abläuft.
  • Die fünfte Prüfungskomponente in Ländern mit Wahlmöglichkeit unterschätzen. Eine Präsentationsprüfung oder eine besondere Lernleistung erfordert einen eigenen Zeitplan, der Wochen vor der eigentlichen Prüfungsphase beginnt.
  • Sich bei der Kombination auf Aussagen aus einem anderen Bundesland verlassen. Die Zahl der Prüfungsfächer, die Bindungen und die Substitutionsmöglichkeiten unterscheiden sich deutlich.

Handlungsplan bis zur Meldung der Prüfungsfächer

  1. Besorge dir die für deinen Abiturjahrgang gültige Oberstufen- und Abiturverordnung deines Landes und suche den Abschnitt zu Anforderungen und Pflichtfächern der Abiturprüfung.
  2. Notiere, ob dein Land vier oder fünf Prüfungsfächer vorsieht und wie die dritte, vierte und gegebenenfalls fünfte Position bestimmt werden.
  3. Trage deine beiden Leistungskurse ein und prüfe, welches Aufgabenfeld sie abdecken und ob mindestens zwei der Fächer Deutsch, Mathematik oder Fremdsprache bereits enthalten sind.
  4. Ergänze die fehlenden Aufgabenfelder und Kernfächer über die übrigen Prüfungsfächer, bevor du nach persönlicher Vorliebe entscheidest.
  5. Prüfe bei jedem Kandidatenfach, ob es in der Einführungsphase durchgehend belegt war und ob an deiner Schule ein genehmigter Lehrplan dafür vorliegt.
  6. Kläre bei Fächern mit Sonderformat, etwa Kunst, Musik oder Sport, sowie bei einer wählbaren fünften Prüfungskomponente frühzeitig den genauen Ablauf mit der zuständigen Fachlehrkraft.
  7. Lass die vollständige Kombination von deiner Oberstufenkoordination gegenprüfen und dir schriftlich bestätigen, bevor du sie einreichst.

Die Wahl der Abiturprüfungsfächer wirkt komplizierter, als sie ist, sobald du die drei Bindungen einmal sauber getrennt hast: erhöhtes Niveau, Kernfächer und Aufgabenfelder. Wer diese Reihenfolge einhält und die formalen Voraussetzungen jedes Fachs vorab prüft, bleibt bei der eigentlichen Entscheidung frei, welches der zulässigen Fächer am besten zu den eigenen Stärken passt.

Quellen

Häufige Fragen

Wie viele Abiturprüfungsfächer muss ich wählen?

Der bundesweite Rahmen sieht vier oder fünf Prüfungsfächer vor, verpflichtend sind mindestens drei schriftliche und mindestens ein mündliches Fach. Nordrhein-Westfalen etwa arbeitet mit vier Fächern, Bayern und Hessen mit fünf Prüfungskomponenten. Maßgeblich ist die Regelung deines Bundeslandes für deinen Abiturjahrgang.

Müssen Deutsch und Mathematik Abiturprüfungsfächer sein?

In den meisten Ländern ja, oft in Verbindung mit der Regel, dass mindestens zwei der Fächer Deutsch, Mathematik oder eine Fremdsprache unter den Prüfungsfächern sein müssen. Einzelne Länder wie Bayern erlauben eine Substitution unter zusätzlichen Auflagen, etwa verpflichtenden schriftlichen Prüfungen in anderen Kernfächern. Frage im Zweifel deine Oberstufenkoordination nach der für dich geltenden Fassung.

Was bedeutet es, dass jedes Aufgabenfeld vertreten sein muss?

Unter deinen Prüfungsfächern muss mindestens ein Fach aus dem sprachlich-literarisch-künstlerischen, dem gesellschaftswissenschaftlichen und dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Aufgabenfeld sein. Das schließt Kombinationen aus, in denen ein ganzes Aufgabenfeld fehlt, selbst wenn die gewählten Fächer sonst zueinander passen.

Werden meine Leistungskurse automatisch zu Prüfungsfächern?

In vielen Ländern ja, weil mindestens zwei Fächer mit erhöhtem Anforderungsniveau unter den Prüfungsfächern sein müssen und die Leistungskurse genau das sind. In Nordrhein-Westfalen etwa sind die beiden Leistungskurse ausdrücklich das erste und zweite Abiturfach. Die genaue Zuordnung regelt dein Bundesland.

Kann ich mein mündliches Prüfungsfach frei aussuchen?

Ein mündliches Prüfungsfach ist ein Fach, das nicht bereits schriftlich geprüft wird, die Auswahl ergibt sich also aus den übrigen Festlegungen. In manchen Ländern steht zudem von vornherein fest, welche Position im Prüfungsplan mündlich geprüft wird, etwa das vierte Fach in Nordrhein-Westfalen.

Kann ich ein Fach als Prüfungsfach wählen, das ich erst in der Qualifikationsphase begonnen habe?

In der Regel nicht. Ein Fach kann nur Prüfungsfach werden, wenn dafür ein genehmigter Lehrplan vorliegt und es in der Einführungsphase mindestens ein Halbjahr lang belegt wurde. Länder können hiervon abweichende Regelungen vorsehen, verbindliche Auskunft gibt deine Schule.

Zählt eine besondere Lernleistung als Prüfungsfach?

Eine besondere Lernleistung kann in mehreren Ländern im Rahmen der Abiturprüfung eingebracht werden, etwa als wählbare fünfte Prüfungskomponente. Sie ersetzt dabei ein reguläres Prüfungsfach oder -element, die genauen Voraussetzungen und Fristen unterscheiden sich je Bundesland.

Bereit für dein Abitur?

Lade Abipilot kostenlos und plane deinen Weg zum Abi.

Jetzt kostenlos laden